Die Rapid Induction nach Victor Rausch D.D.S.®
|
||
|
So denken Patienten über die Victor-Rausch-Methode Willi Porschen, Fahrsteiger, Buir Hedwig Lanzrath, Kfm. Angestellte, Bedburg Heike Bernhauser, Bürokauffrau, Virneburg/Eifel Claudia Linden, Hausfrau, Aldenhoven Daniela Schmitz, Reiseverkehrskauffrau, Sierscheid/ Eifel Alexandra Prämassing-Sauerkraut, Hausfrau, Herschbroich/ Eifel Frau Winkler, Erzieherin, Lobenstein |
||
Willi Porschen, Fahrsteiger, Buir: |
![]() |
Zugegeben: Ein Held war ich beim Zahnarzt noch nie. Keine Frage:
Wenn die Sache mit Spritze und Bohrer nicht wäre, wär' ja auch alles halb
so wild. Doch so dachte ich früher schon vor jedem Zahnarztbesuch mit Schrecken
an den markdurchdringenden Ton des Zahnarzt-"Werkzeugs". Heute ist das kein
Thema mehr für mich. Denn mit der Hypnose kam die Wende ... Begonnen hatte alles schon vor einigen Jahren. Damals erklärte mir mein Zahnarzt, dass an einigen meiner Zähne Kronen nötig wären. "Oh Gott", dachte ich, "wie soll ich das nur überstehen?" Allein schon der Gedanke an die fällige Operation löste bei mir Brechreiz aus. Unumwunden klärte ich meinen Zahnarzt über meine Bedenken auf - doch er lächelte nur und meinte: "Willi, das ist doch gar kein Problem! Wenn du bereit ist, etwas Neues auszuprobieren, wird die Operation wie im Flug vergehen - und du wirst so gut wie nichts mitbekommen! Wie wär's? Wollen wir es mal mit Hypnose probieren?" Warum eigentlich nicht, war mein erster Gedanke. Ich hatte zwar schon einiges von Hypnose gehört, aber nicht gewusst, dass diese Technik auch in der Zahnmedizin eingesetzt wird. In einem längeren Gespräch wurde ich zunächst über Anwendung und Wirkung einer Hypnose aufgeklärt. So erfuhr ich, dass Hypnose in der Zahnmedizin bei Angst- und Würgepatienten, bei Kindern, bei Behandlungen und Operationen ohne Spritze und auch bei Kiefergelenkserkrankungen eingesetzt wird. Hypnose, so klärte mich mein Arzt auf, habe nichts mit Schlaf zu tun. Und er sollte Recht behalten! Man nimmt alles genau so wahr wie immer - und doch gibt es einen grundlegenden Unterschied. Als mein Zahnarzt binnen weniger Sekunden die Trance eingeleitet hatte, schien mir, als ob wir in meine Gedankenwelt eintauchten, um einen langen und wunderschön erholsamen Waldspaziergang unternähmen. Es war ein Gefühl wie auf Wolke 7 zu schweben. Während ich innerlich abgelenkt war, konnte er ganz ohne Spritze arbeiten - und mir blieb das Würgen erspart. Was soll ich sagen? Für mich war es einfach eine unvorstellbare Erleichterung. Sieben Jahre liegt diese erste Hypnose-Behandlung nun zurück. Und besonders bemerkenswert finde ich, dass ich bei zahnärztlichen Behandlungen auch heute nicht mehr würgen muss. Das heißt: Die Wirkung der Hypnose hat bis zum heutigen Tag angehalten. Zurück nach oben |
Hypnose nahm mir die Angst vor tiefem Wasser! |
![]() |
Ich fühle mich nur wohl, wenn ich weiß, dass alles um mich
herum in Ordnung ist. Mein Allgemeinbefinden wurde vor kurzem jedoch erheblich
gestört: Ganz unerwartet musste eine Brücke erneuert werden. Mein Problem
war dabei nicht die Angst vor dem Zahnarzt, sondern die Furcht vor der Spritze.
Obwohl ich schon seit fast zwanzig Jahren Patient bei meinem Zahnarzt bin,
beschleicht mich stets ein immer mulmigeres Gefühl je näher der Behandlungstermin
rückt. Zu meiner großen Überraschung fand ich bei meinem Zahnarzt einen
Prospekt, der mich auf die Möglichkeit der Hypnose hinwies. "Okay", dachte
ich, "das könnte auch etwas für mich sein." Auf meine Nachfrage erklärte
mir mein Zahnarzt Dr. Kather, wie einfach Hypnose ist: Dies sei ein ganz
natürlicher Zustand, den jeder kenne. Viele wissen nur nicht, dass man eine
Hypnose (auch Trance genannt) jederzeit willentlich einleiten kann. Die gesamte Behandlung verlief so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Ich träumte von einem wunderbaren Urlaub an einem herrlichen Strand. Alles war unvorstellbar schön. Von der Behandlung habe ich nahezu nichts mitbekommen. Sie war mir völlig gleichgültig. Beiläufig erwähnte ich, dass ich Strand, Meer und Wasser liebe und obwohl ich für mein Leben gerne schwimme, hat ein tief greifendes Ereignis vor einigen Jahren meine Beziehung zum Wasser erschüttert. Seitdem befällt mich immer eine schreckliche Angst, wenn ich versuche, tiefer ins Wasser zu gehen. Zunächst bemerke ich ein unangenehmes Kribbeln auf der Haut, dann einen Stein in der Magengegend. Mein Hals schnürt sich zu, Tränen schießen in die Augen. Ich könnte schreien! Dr. Kather verfolgte meine Schilderungen sehr aufmerksam. "Das trifft sich gut", sagte er, "genau dieses Thema steht auf dem Programm meines nächsten Praxiskurses." Er lud mich deshalb ein, diesen Kurs zu besuchen. Freundlich führte mich Dr. Kather in den Kreis der teilnehmenden Mediziner ein. Noch mehr Sicherheit gab mir die Anwesenheit meiner Freundin, die ebenfalls an Hypnose interessiert war. Dr. Kather bat mich nach vorn, erläuterte mein Problem und seine Vorgehensweise. Er erklärte, dass "Angst" nichts mit der traumatischen Situation zu tun habe, sondern ausschließlich mit der auftretenden Symptomatik. Dies verstand ich zunächst nicht. Aber als Dr. Kather mir die Einzelheiten genauer erläuterte, wurde mir klar, dass er Recht hatte. Deshalb stimmte ich dem Experiment zu. Innerhalb von wenigen Sekunden ließ mich Dr. Kather in eine wunderbare, tiefe Trance sinken und führte mich an einen prächtigen Strand. Ich rekelte mich in der Sonne, spürte den herrlichen Sand auf meinem Körper und atmete den unbeschreiblichen Duft des Meeres ein. Ich fühlte mich fantastisch. Alles war o.k.. Ich sah mich wirklich am Strand. Doch dann kam Dr. Kather zu mir und nahm mich an die Hand. "Kommen Sie", flüsterte er mir ins Ohr. Er ging vor mir langsam ins Wasser und sagte immer wieder: "Haben Sie Vertrauen zu mir! Noch besser: Haben Sie Vertrauen zu sich selbst!" Und dabei begaben wir uns tiefer und tiefer ins Wasser. Mein Herz klopfte! Ich spürte das unangenehme Kribbeln auf meiner Haut! Den Druck in der Magengegend! Den Kloß im Hals! Die Tränen schossen in meine Augen! Ich wollte schreien! Zum Glück hatten wir vorher einen wunderschönen Flucht- und Sicherheitsort vereinbart, an den ich mich jederzeit zurückziehen konnte, um mich zu relaxen und wieder zu finden. Ich weiß nicht, wie er es gesehen hatte: Kaum hatte ich meinen Zufluchtsort erreicht, da nahm er mich wieder an die Hand und ging mit mir tiefer ins Wasser. "Haben Sie nur Vertrauen zu mir", betonte er stets, "lassen Sie uns jetzt einfach Hand in Hand Zentimeter für Zentimeter tiefer ins Wasser gehen. Und mit meiner Hand gebe ich Ihnen die Kraft, weit über das hinauszugelangen, was Sie sonst wagen würden." Ich folgte ihm. Tiefer und tiefer ins Wasser. Ich spürte mein Herz im Hals, ich wollte schreien. Dann sagte Dr. Kather: "Nun lass uns schwimmen. Ich halte dich, hab' Vertrauen!" Ich tat den Schritt. Mein Herz bebte, aber ich wagte es wirklich ? und schwamm! "Ja, ich schwimme! Es stimmt, ich schwimme!!! Es ist unglaublich, ich schwimme! Ich bin glücklich! Die Tränen des Glücks quellen aus meinen Augen. Ich kann es kaum fassen: Ich schwimme wirklich!" Dr. Kather ließ mich in meinem Glück verweilen und referierte weiter. Währenddessen schwamm ich Runde um Runde, bis mich plötzlich eine Welle erfasste und ich mich verschluckte. Selbstverständlich musste ich husten. Im Nachhinein ist das kaum zu glauben: Ich saß auf einem Stuhl im Trockenen und hatte das Gefühl, zu schwimmen und hätte mich zu verschlucken. Ja, ich musste wirklich husten. Selbst heute noch empfinde ich dieses Kribbeln im Hals, wenn ich an diese Situation denke. Natürlich musste ich sofort ausprobieren, ob ich tatsächlich meine Angst vor dem tiefen Wasser verloren hatte. Bei nächster Gelegenheit ging ich mit meinem Sohn schwimmen. Und wirklich: Es klappte!!! Zurück nach oben |
Heike Bernhauser und Sohn Moritz, Bürokauffrau, Virneburg/Eifel: |
![]() |
Schon einige Wochen vor der Geburt ahnte ich, dass sich wegen
meiner Erkrankung am HELLP-Syndrom einige Risiken einstellen würden. Dies
machte eine besonders sorgfältige Beobachtung erforderlich. Trotzdem kam,
was nicht kommen sollte: Knapp viereinhalb Wochen vor dem Entbindungstermin
platzte die Fruchtblase, die Blutwerte verschlechterten sich drastisch und
ein Not-Kaiserschnitt war unumgänglich. Sie können sich vorstellen, wie
glücklich ich war, als ich meinen Sohn Moritz, klein aber fein, in meinen
Armen halten konnte! Doch meine Krankheit forderte ihren Tribut. An der
Kaiserschnittnaht bildete sich ein Hämatom. Zunächst hofften wir noch, dass
es sich mit der Zeit auflösen würde. Ich lernte meinen Sohn zu stillen,
der sich - trotz seiner nur 2.510 g - große Mühe beim Saugen gab und gut
zunahm. Das Hämatom aber zog sich apfelgroß zusammen und verhärtete sich.
Es musste auf jeden Fall entfernt werden. Der Gynäkologe besprach sich mit meiner Hebamme Karin Vogel, die mich schon während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett die ganze Zeit über begleitete. Da das Stillen für meinen zu früh geborenen Sohn sehr wichtig war und die Muttermilch nicht mit Betäubungsmitteln oder anderen Medikamenten verunreinigt werden sollte, schlug mir Karin eine Hypnose vor. Ich wusste aus ihren Erzählungen in den Geburtsvorbereitungskursen, dass sie Hypnose unter der Geburt einsetzte, hatte aber große Zweifel, ob das beim Ausschälen meines Hämatoms funktionieren könnte. Sie riet mir, eine Stunde vor dem Eingriff einen Test durchzuführen. Skeptisch willigte ich ein. Ich durfte mir vorher einen Ort aussuchen, an dem ich gedanklich verweilen wollte. Nach einer kurzen Induktion und Vertiefung änderte sich meine Körperwahrnehmung völlig: Mein Bauch wurde taub - wie nach einer Lokalanästhesie beim Zahnarzt. Ich bemerkte eine leichte Berührung am Bauch, die jedoch nicht unangenehm war. Mein Körper war völlig relaxiert - mein Kopf leicht, jedoch wach und alles um mich herum registrierend. Unfassbar! Ich hörte sogar jemanden zur Tür hereinkommen, was mir aber ganz gleichgültig war. Dann ließ mich Karin die Augen öffnen und ich sah eine Akupunkturnadel ganz in meinem Bauch stecken. Mehr Überzeugung benötigte ich nicht, um den Eingriff in Hypnose durchführen zu lassen. Dieser verlief eine Stunde später zu aller Zufriedenheit, und auch die Wundheilung war problemlos und schmerzfrei. Zurück nach oben |
Claudia Linden, Hausfrau, Aldenhoven |
![]() |
"Angst vor dem Zahnarzt, Angst vor den Schmerzen, Angst vor
allem, was mit meinen Zähnen in Zusammenhang steht!" Das war der Gedankenkreis,
in dem ich noch bis vor kurzem gefangen schien. Zum Zahnarzt ging ich nur,
wenn mich die Schmerzen dorthin trieben. Doch wenn es dann so weit war und
ich vor der Praxis stand, genügte schon der Gedanke an Spritze und Bohrer,
um mich verzweifeln zu lassen. Unternahm der Zahnarzt nur den Versuch, seine
Behandlung zu beginnen, so löste das bei mir bereits einen Weinkrampf aus.
Versuchte er gar mit seinem Instrumentarium in meinen Mund zu gelangen,
so schlug ich es ihm aus den Händen. Nach diesen schrecklichen Erfahrungen
stand für mich fest: Zahnärztliche Behandlungen kamen für mich nur noch
unter Vollnarkose in Frage! Eines Tages sollte sich mein "Schicksal" wenden.
Bedingt durch einen Wohnortwechsel musste ich für mich und meine Familie
einen neuen Zahnarzt suchen. Auf Empfehlung gelangte ich zu Dr. Kather.
Zugegeben: Zunächst hatte ich meine Kinder und meinen Mann "vorgeschickt",
um "die Lage zu sondieren". Doch als tatsächlich alle mit dem neuen Zahnarzt
zufrieden waren, "wagte auch ich mich aus der Deckung". Während eines Besuches
mit meinen Kindern fasste ich Mut. Ich sprach Dr. Kather darauf an, ob bei
ihm auch Behandlungen unter Vollnarkose möglich seien. Dr. Kather lachte
mich an und sagte: "Selbstverständlich, wenn es notwendig ist! Wirklich
nötig wird es nach meiner Erfahrung allerdings selten! Wenn Sie bereit sind,
etwas Neues zu erfahren, benötigen Sie nämlich gar keine Narkose!" Was konnte ich in meiner Situation schon riskieren? Dr. Kather hatte mir von der Möglichkeit berichtet, eine Behandlung durchzuführen, die der Patient gleichsam wie im Traum erleben könne. Und wie der Zufall es wollte, hatte Dr. Kather gerade einen Hypnosekurs laufen, zu dem er mich ganz spontan einlud. Einfühlsam und verständnisvoll machte er mich mit seiner Gruppe bekannt und erläuterte den Kursteilnehmern meine Problematik. Alles, was ich zu tun hatte, war einmal tief ein- und wieder auszuatmen. Dann würde ich in einen tiefen hypnotischen Schlaf fallen. Um die Wahrheit zu sagen: Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Plötzlich sah ich meine Mutter, die schon vor Jahren verstorben war und die ich über alles liebte. Mir schossen Tränen der Freude in die Augen - so glücklich war ich! Ich fühlte mich geborgen und wollte in diesem Augenblick keinen anderen Gedanken mehr zulassen. Sollte doch mit meinen Zähnen geschehen was wolle - mir ging es gut! Über zwanzig Kronen wurden in einer Folge-Sitzung gebaut. Von da an hatte ich keine Vollnarkose mehr nötig. Inzwischen habe ich keine Angst mehr vor der Behandlung und gehe mit Freude zum Zahnarzt. Denn jedesmal denke ich mir dabei: "Heute darf ich wieder meine Mutter besuchen!" Und das ist schließlich das Schönste, was ich mir vorstellen kann ... Zurück nach oben |
|
Daniela Schmitz, Reiseverkehrskauffrau, Sierscheid/ Eifel: |
![]() |
Als die Geburt meines ersten Kindes anstand, war ich im Prinzip
für alles offen. Ob Akupunktur, Homöopathie oder Hypnose, im Zweifelsfall
hätte ich sogar zu einer PDA eingewilligt, um meinem Kind und mir eine
annehmbare Entbindung zu ermöglichen. Im Geburtsvorbereitungskurs erzählte die Hebamme Karin Vogel von ihrer Hypnoseausbildung. Klar kannte ich aus dem Fernsehen Showhypnose (schnipp, und du bist weg ). Jedoch als kopflastiger Mensch konnte ich mir nicht denken, wie das funktionieren sollte (und das auch noch bei einer Geburt ). Trotzdem habe ich es ausprobiert. Einige Wochen vor dem Entbindungstermin starteten Karin und ich den ersten Versuch und es war alles anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich habe alles um mich herum wahrgenommen und gehört. Ich war nicht ausgeschaltet. Sollte das hypnotische Trance sein? Dennoch sah ich tolle Farben und erlebte wunderschöne Tagträume. Meine Zeitempfindung war total verändert und eine Stunde Trance verging als wären es nur zehn Minuten gewesen. Im Beisein meines Mannes und um mir zu zeigen, dass ich in tiefer Trance war, ließ Karin hinter meinem Rücken einen Aktenlocher mit einem wahnsinnigen Knall fallen, doch das interessierte mich nicht. Ich reagierte absolut nicht darauf, es war mir ganz egal. Mehr Überzeugung brauchte ich nicht. Dann war es plötzlich so weit. Wie es in der Eifel so sein kann, fern vom Krankenhaus, viel Schnee, alle Straßen glatt und dann Wehen bis zum geht nicht mehr, alles war nur noch ein Krampf. Ich weiß nicht woran es lag, aber als ich im Krankenhaus erstmals wieder Karins Stimme hörte, wurde ich ruhiger. Ja, ich habe wieder Witze gerissen. Karin berührte mich und alles ging ganz automatisch. Ich kam mir vor wie in Watte gepackt, habe wunderbar meine Wehen beatmet und bei abklingenden Wehen entspannt geseufzt, berichtete mir meine Hebamme später. In den Wehenpausen war ich total entspannt und hatte kein Zeitgefühl mehr. Als ich jedoch den ersten Schrei meines Kindes hörte, war ich absolut wach und glücklich. Bei der anschließenden Naht habe ich trotzdem keinerlei Schmerzen empfunden. Auf die Frage einiger Besucher wie ich denn die Geburt in Hypnose empfunden hätte, konnte ich nur antworten: Ich war wie verzaubert! Zurück nach oben |
|
Alexandra Prämassing-Sauerkraut, Hausfrau, Herschbroich/ Eifel, Drei Kinder: |
![]() |
In Sachen Entbindung brachte ich bereits jede Menge Erfahrung
mit. Mein erstes Kind bekam ich drei Wochen vor Termin, das zweite wollte sechs Wochen vorher zur Welt. Beide Spontangeburten waren mit heftigen Schmerzen verbunden, sodass Paracevicalblockade und Pudendusblock notwendig waren. Ich verlor mein zweites Kind mit acht Monaten am plötzlichen Kindstod. In der dritten Schwangerschaft hatte ich vier Wochen vor Termin einen vorzeitigen Blasensprung ohne Wehen und die Geburt musste eingeleitet werden. Die pathologischen Herztöne des Kindes hatten einen Notkaiserschnitt in Vollnarkose und die Verlegung meines Babys in die Uniklinik zur Folge. Unter dieser räumlichen Distanz litt ich sehr. Die vierte Schwangerschaft war mit großen Ängsten und Sorgen überschattet. Vorzeitige Wehen konnten mit Akupunktur gemildert werden. Je näher der errechnete Geburtstermin rückte, desto angespannter wurde ich. Ich hatte eine tiefe Angst, selbst vor der Hypnose, die mir meine Hebamme Karin Vogel gelegentlich nahe bringen wollte. Schließlich gelang es ihr doch, mich davon zu überzeugen, dass ich mein Kind, unterstützt durch Hypnose, ganz normal austragen und gebären könne. Ich wünschte mir, die Glückseeligkeit und Erleichterung nach der ersten Geburt wieder zu erleben. Ein paar tiefe Atemzüge und ein leichter Druck auf meine rechte Schulter ließen mich in eine tiefe Trance sinken, sodass nichts und niemand mich stören konnte. Ich folgte nur noch Karins Stimme. Und tatsächlich, ich erlebte die Geburt meines ersten Kindes noch einmal, fühlte den kleinen Kopf zwischen meinen Beinen, als er noch etwas Zeit benötigte, um endgültig das Licht der Welt zu erblicken. Dann spürte ich das warme Baby auf meinem Bauch und alles war unvorstellbar schön. Sogar den typischen Geruch von Käseschmiere nahm ich wahr. Nach der Hypnose hatte ich ein gestärktes Selbstvertrauen und konnte in Ruhe abwarten. Diese Geburt ist dann zehn Tage nach dem errechneten Termin eingeleitet worden. Und was soll ich sagen? Es geschah stundenlang trotzdem nichts. Ein überraschender Blasensprung und eine halbe Stunde heftigste Wehen ließen mich vor Schmerzen schreien. Doch dann hörte ich Karins Stimme und wurde ganz ruhig. Die nächsten beiden Wehen verspürte ich schon Pressdrang und trotzdem konnte ich mit dem Fingerdruck meiner Hebamme auf meiner Schulter wieder in eine tiefe Trance fallen. Ich war glücklich vor Freude und spürte keinerlei Schmerzen bei der Geburt. Sogar die drei Hautnähte nachher registrierte ich lediglich als Berührung. Es war für mich ein fantastisches Erlebnis und immer wenn ich daran zurückdenke, gehe ich in Selbsthypnose. Zurück nach oben |
Frau Winkler, Erzieherin, Lobenstein |
![]() |
Angst vor dem Zahnarzt und Angst vor den Schmerzen haben über
lange Zeit mein Leben bestimmt. Deswegen habe ich meinem immer weiter fortschreitenden
Zahn-Verlust auch weitgehend tatenlos zugesehen. Erst der Rat einer nahen
Verwandten ("Wechsele doch mal den Zahnarzt") veranlasste mich dazu, Kontakt
mit der Praxis von Frau Hirmer aufzunehmen. Dort wurde festgestellt, dass
meine obere Prothese nicht halten konnte, weil ein extremer Schlotterkamm
vorhanden war. Mir könne, so hieß es, nur geholfen werden, wenn dieser Schlotterkamm
entfernt würde und später mehrere Implantate eingesetzt würden. "Einverstanden", dachte ich, "wenn dies die einzige Möglichkeit ist, meine Kaufähigkeit wiederherzustellen. Nach eingehender Beratung und Aufzeigen sämtlicher Vor- und Nachteile der möglichen chirurgischen Maßnahmen entschied ich mich zur Behandlung mittels Laser. Allmählich aber stiegen immer mehr Bedenken auf: Worauf hatte ich mich da nur eingelassen! Nach der Operation hatte es gebrannt wie Feuer, unvorstellbare Schmerzen plagten mich - und erst nach vier Wochen wagte ich wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Nach sechs Wochen konnte ich von einer leichten Besserung sprechen. Meine Prothese habe ich nur aus kosmetischen Gründen getragen, essen konnte ich damit nicht. Hinzu kam, dass meine Zahnärztin zu meinem Entsetzen nach einigen Monaten feststellte, dass sich das Prothesenlager trotz Operation zusehends verschlechterte. Sie sah die einzige Möglichkeit darin, umgehend Implantate einzugliedern. Sie können sich vorstellen, was dieser Rat bei mir auslöste! Ich, die ich immer Angst vor dem Zahnarzt und panische Furcht vor Schmerzen hatte, sollte mich jetzt einer solchen Operation unterziehen? "Nie und nimmer!", sagte ich mir. Gab es denn keine andere Möglichkeit? "Selbstverständlich!", schoss es aus dem Mund meiner Zahnärztin. "Könnten Sie sich denn vorstellen, eine Behandlung wie im Traum oder wie im Urlaub zu erleben?" "Klar", antwortete ich, "aber so etwas gibt es doch gar nicht!" "Doch! Mittels Hypnose!", erklärte mir Frau Hirmer. Welche Alternative blieb mir schon! Wenn ich wieder richtig essen wollte, musste sich etwas tun! So trat ich ohne genauere Vorstellungen meine erste Hypnosesitzung an. Ich weiß gar nicht mehr, wie mir geschah. In kürzester Zeit war mir, als sei mir alles um mich herum völlig gleichgültig. Nach dieser Sitzung fühlte ich mich total ausgeruht und zugleich so stark, als könnte ich Bäume ausreißen. Dennoch hatte ich Bedenken: Ob sich diese Wirkung auch beim nächsten Mal wieder einstellen würde? In meiner zweiten Sitzung wurden alle meine Befürchtungen ausgeräumt. So erklärte ich mich bereit, der notwendigen Operation zur Knochen-Vermehrung im Bereich meiner Kieferhöhlen zuzustimmen - dies jedoch nur unter der Bedingung, dass mich Frau Hirmer begleiten würde. So wurde in Saalfeld ein Operationstermin vereinbart. Am besagten Tag fand ich mich gemeinsam mit meiner Zahnärztin, Frau Hirmer, in der mir bereits bekannten kieferchirurgischen Praxis ein. Auf meinen besonderen Wunsch hin durften nur der Chirurg und Frau Hirmer der Hypnose-Induktion beiwohnen. Alles verlief fast schon so wie gewohnt - nur durch die laufende Hintergrundmusik fühlte ich mich anfangs ein wenig gestört. Frau Hirmer führte mich - ganz so wie immer - in meine wunderschöne Trance-Welt. Doch erst als die Musik innehielt, konnte ich vollständig in meine innere Traumwelt eintauchen. Später erfuhr ich, dass die mich vermeintlich störende Musik in Wahrheit weiterlief - ich also offenbar innerlich abgeschaltet haben musste. Nach dieser Operation fühlte ich mich so fit, dass ich im Anschluss an die notwendige Röntgenaufnahme sofort wieder "einsatzfähig" war. Warum sollte ich mich auch schonen? Es ging mir gut! Mein Sohn erwartete mich und brachte mich nach Hause. Ich legte mich ins Bett und erwachte am nächsten Morgen - so, als wäre nichts geschehen. Ich hatte Hunger. Und da ich mir meine Prothese sofort nach der Operation wieder eingesetzt hatte, sah ich auch kein Problem darin, mit Appetit in ein Brötchen zu beißen. Überhaupt: Es ging mir ausgesprochen gut! Schon am folgenden Montag ging ich wieder zur Arbeit. So war es mir völlig unverständlich, weshalb ich immer wieder darauf hingewiesen worden war, dass ich nach einer Implantation für zumindest eine Woche eingeschränkt wäre. Der Implantations-Termin stand an. Und obwohl früh aufstehen musste, empfand ich keine Aufregung! Frau Hirmer und Herr Dr. Kather begleiteten mich nach Leipzig und wir hatten unterwegs viel Spaß. Die Operation selbst verging wie im Fluge und ehe ich mich recht versah, befanden sich auch schon sechs Implantate in meinem Oberkiefer. Auf meinem besonderen Wunsch hin wurde mir meine Oberkieferprothese nach Anpassung der neuen Situation sofort wieder eingegliedert. Wir fuhren nach Hause und mir ging es gut. Am nächsten Morgen amüsierten sich Frau Hirmer und Herr Dr. Kather darüber, dass ich schon mit dem Gedanken gespielt hatte, zum Frühstück in ein wunderschönes Brötchen zu beißen - wenn sie es mir nicht tags zuvor ausdrücklich verboten hätten. Doch mein Hoch hielt an: Auch nach Tagen hatte ich keinerlei Schmerzen und keine Schwellungen! Warum also sollte ich nicht essen, ganz so wie immer ... Zurück nach oben |